Die EM-Qualifikation gegen die Türkei war für die deutsche Nationalmannschaft ein spannendes, aber sehr überlegenes Spiel. Die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft war gut gewählt, und das obwohl gleich drei gute Spieler fehlten. Ballack, Jansen und Schweinsteiger fielen für das Spiel gegen die Türken aus. Khedira und Kross übernahmen im zentralen Mittelfeld die Rolle von Schweinsteiger. Ansonsten wurde an der gewohnten Aufstellung der deutschen Elf von Trainer Jogi Löw nicht viel geändert und die bekannte dynamische 4-1-4-1-Aufstellung wurde gewählt.

Die 4-1-4-1-Taktik ist eine sehr junge Aufstellung, die erst 2008 während der letzten EM-Qualifikation entstand. Die Formation ist noch dynamischer und offensiver als die 4-2-3-1-Aufstellung und eine Abwandlung davon. Wie die Zahlen schon zeigen gibt es nur einen Stürmer. Hinter diesem Stürmer stehen gleich vier Mann im Mittelfeld. Dem Spiel wird die gewisse Dynamik verliehen, indem die Mittelfeldspieler andauernde Positionswechsel haben. Von den Mittelfeldspielern sind jedoch nur drei offensiv. Der vierte Mann im Mittelfeld sichert die vier aktiven Männer vor ihm ab und sorgt für Impulse nach vorne. Eine ausgeklügelte und vor allem effektive Taktik, wie die Spanier bewiesen. 2008 wurden sie Europameister, 2010 sogar Weltmeister. Wer weiß, vielleicht ist diese Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft so gut, dass 2012 der Europapokal nach Deutschland geht.

Das 3:0 gegen die Türkei war ein gutes Omen. Bis jetzt lies Trainer Löw noch nicht verlauten, ob er die Aufstellung auch für die Europameisterschaft beibehalten will. Allgemein ist hier auch noch keine Tendenz zu sehen. Man kann jedoch sagen, dass die Aufstellung so wie sie beim Spiel Deutschland – Türkei war, einfach nahezu perfekt funktionierte.

Bildquelle: wuestenigel @ flickr

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