Verteidigung

Die Aufgabe des Verteidigers ist simpel: Verhinderung eines Gegentreffers. Dafür sollte er sich grundsätzlich mit der Mann- und Raumdeckung auseinandersetzen. Der Unterschied zwischen Mann- und Raumdeckung ist relativ leicht zu verstehen. Im Spiel sollten beide Methoden zur effektiven Abwehrarbeit angewandt werden.

Manndeckung

Die Manndeckung macht vor Allem bei starken Einzelspielern des Gegners Sinn. Beispielsweise werden oft Mittelstürmer oder starke Mittelfeldspieler gedeckt, sodass sie keine Anspielstation bieten können und für das Angriffsspiel des Gegners unbrauchbar werden. Die Manndeckung an sich ist einfach, man bleibt bei seinem Gegenspieler und versucht Pässe abzufangen oder ihn bei der Ballannahme zu stören. Man geht jeden seiner Wege mit, was vor Allem bei agilen Spielern zwar anstrengt aber effektiv ist, solange man sich diszipliniert daran hält. Daher auch der Begriff “man steht dem Gegenspieler auf den Füßen”. Die Verteidiger müssen sich bei der Manndeckung absprechen, damit die Ordnung in der Abwehr nicht verloren geht. Im Strafraum bei Standartsituationen sollten alle Gegenspieler “manngedeckt” sein.

Raumdeckung

Die Raumdeckung dient grundsätzlich zur Verhinderung von langen und Steilpässen, welche die eigene Abwehr überrumpeln könnten. Dafür verteilt die Abwehr sich so, dass der stürmende Spieler keine Chance hat am Verteidiger vorbeizuschlüpfen ohne in einen Zweikampf zu gehen. Man muss die eigenen Lücken in der Verteidigung erkennen und die entstehenden Räum zustellen, sodass man den langen bzw. steilen Pass abfangen kann oder den Stürmer in einen Zweikampfer verwickelt, in welchem man ihn stellen kann. Im Gegensatz zur Manndeckung muss man anstatt auf die Bewegung des Gegenspielers zu reagieren, selbst agieren und die Räume die der Stürmer nutzen könnte schließen.

Bildquelle: CristinaBarroso @ flickr

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